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Faehigkeiten:
keine
10 km durchlaufen
Halbmarathon durchlaufen
10 km unter 60 min
10 km unter 50 min
10 km unter 40 min
Halbmarathon unter 2 h 15 min
Halbmarathon unter 1 h 45 min oder 10 km unter 40 min
1 Jahr regelmaessiges Lauftraining, 10 km unter 50 min, durchschnittlich 3 bis 5 Laufeinheiten pro Woche
Halbmarathon unter 1 h 40 min oder 10 km unter 40 min, durchschnittlich 4 bis 5 Trainingseinheiten pro Woche
Marathon unter 3 h 30 min oder Halbmarathon unter 1 h 45 min, mindestens 4 bis 5 Trainingseinheiten pro Woche

Ziel:
10km durchlaufen
Halbmarathon durchlaufen
10 km unter 60 min
10 km unter 50 min
10 km unter 40 min
Halbmarathon unter 2 h 15 min
Halbmarathon unter 1 h 45 min
Halbmarathon unter 1 h 30 min
Marathon unter 4 h
Marathon unter 3 h 30 min
Marathon unter 3 h
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Staerkung des Immunsystems durch spezielles Milchpraeparat-Kolostrum 

In einer Studie ueber Kolostrumpraeparate an der Massey University in Neuseeland haben Wissenschaftler herausgefunden, dass diese Nahrungsergaenzungsmittel aus Vormilch das Immunsystem von Marathonlaeufern staerken koennen.
Die Forscherin Christine Crooks untersuchte maennliche und weibliche Laeufer im Alter von 25 bis 58 Jahren, die fuer den Rotorua Marathon 2002 trainierten. Die Laeufer legten durchschnittlich 43 Kilometer in der Woche zurueck, die weiteste Strecke betrug 105 Kilometer. Einer Haelfte der Athleten wurden Getraenke mit einem Zusatz von Kolostrum-Pulver, verabreicht, die andere Haelfte bekam ein Placebogetraenk, das kein Kolostrum enthielt.
In der Studie, die Crooks im Rahmen ihres Masters of Science (Nutritional Science) Studiums durchfuehrte, wurde bei der Gruppe, die das Kolostrumpulver erhielt, ein statistisch signifikanter Anstieg der s-IgA Immunglobulinkonzentration festgestellt. Sie lag fast doppelt so hoch wie bei der Kontrollgruppe. Inzwischen erforscht Crooks die Auswirkungen, die Rinder-Kolostrum auf das Level von IgA im Speichel hat. Desweiteren untersucht sie, ob es einen Zusammenhang zwischen einer erhoehten IgA-Konzentration und einem verminderten Erkaeltungsrisiko gibt und wie es dazu kommen koennte. Sie hat zwei Versuchsreihen mit einer Gruppe von Athleten und Studenten abgeschlossen und wartet derzeit - wie auch die Medien mit wachsendem Interesse - auf die Ergebnisse.
Die bisherigen Ergebnisse der Studie legen aber durchaus nahe, dass Kolostrum die Abwehrkraefte von Athleten staerkt und dabei helfen kann, Infektionen der oberen Atemwege zu verhindern, die bei Laeufern oft etwa 14 Tage nach Marathonlaeufen oder aehnlichen Rennen auftreten.
21.06.2004 Infos fuer AErzte
Quelle: Australisch-Neuseelaendischer Hochschulverbund


Jan Ullrich gewinnt die Tour de Suisse dank einem Super-Aerohelm

Fabian Jeker verliert die Tour de Suisse mit einem maessigen Aerohelm um eine Sekunde.

Gesamtwertung der Tour de Suisse 2004 (Endstand)
1. Jan Ullrich (All/T-Mobile) 34 h 19:25.
2. Fabian Jeker (SUI) + 01.
http://radsportnews.net/res2004/tds.htm

Ein Aerohelm gewinnt mehr Zeit als die meisten Leute glauben.

In der wissenschaftlichen Arbeit:

?Der Weltrekord in der 4000m Mannschaftsverfolgung"
Von Yorck Olaf Schumacher und Peter Mueller in ?Leistungssport? 1/01 http://www.fulst.de/oschumi.html http://www.radlabor.de/Publikationen.htm
wird erwaehnt, dass ein Aerohelm bis zu 20 Watt spart.
D. h. mit einem Aerohelm kann man 60 km/h mit einer um 20 Watt tieferen Leistung erzielen, als mit einem gewoehnlichen Helm.
Das haben Broker, Kyle und Bourke 1999 festgestellt.
(?Leistungssport? 1/01, Seite 44)

Zeitfahr-Krimi an der Tour de Suisse 2004 http://www.tds.ch/

Die Durchschnittsgeschwindigkeit von Sieger Jan Ullrich (ALL) beim 25,6 km-Zeitfahren (letzte Etappe der Tour de Suisse vom 20.06.2004) belief sich auf 48,6 km (13,5 m/s).
http://www.tds.ch/PortalData/1/Resources//strecke/09Lugano.pdf

Der Aerohelm hat gegenueber einem konventionellen Helm etwa 15 Watt gespart.
Das entspricht einer Zeitersparnis von etwa 1,6% oder rund 30 sec auf dieser Strecke in Lugano. Ohne Aerohelm waere Jan Ullrich um 30 sec oder 0,8 km/h langsamer gewesen und haette nur eine mittlere Geschwindigkeit von 47,8 km/h erzielt.

Jan Ullrich waere nur Etappenvierter geworden und haette den Tour de Suisse-Gesamtsieg deutlich verpasst.

Auch Fabian Jeker (SUI) trug einen Aerohelm, aber ein deutlich weniger gutes Modell als Jan Ullrich. Dieser Helm duerfte Fabian Jeker wesentlich mehr als eine Sekunde gekostet haben.

Dabei hatte fuer Fabian Jeker das Zeitfahren so gut begonnen. Die Steigung auf den ersten 2,5 km bewaeltigte Jeker um 8 Sekunden schneller, als Jan Ullrich. Jekers Vorsprung auf Ullrich war also in Sorengo auf 49 sec angewachsen.
Doch der Deutsche fuhr auf den letzten 23 km um 50 sec schneller, als der Schweizer.

Nicht zuletzt dank seinem hervorragenden Material gewinnt Jan Ullrich die 68. Tour de Suisse nach rund 1450 km mit nur einer Sekunde Vorsprung.

Bereitgestellt von Manfred Nuescheler http://de.geocities.com/manfred43_99/

Radsportinfos-Sportmedizin


Erythropoetin - EPO    die naechste EPO-Generation, genannt Dynepo

Durch die Zufuhr von synthetischem EPO wird auf einfachere Art und Weise der gleiche Effekt erzielt wie durch Hoehentraining. Bei diesem wird der Koerper durch den geringeren Sauerstoffanteil in der Luft in einen kuenstlichen Mangelzustand versetzt, so dass die Niere gezwungen ist, vermehrt koerpereigenes EPO zu produzieren. Viele Profis sind staendig auf der Suche nach neuen Moeglichkeiten, die durch die Dopingliste nicht oder noch nicht verboten sind. Seit 1998 wurde Oxyglobin als Nachfolgepraeparat
fuer EPO gehandelt. Ein weiteres Praeparat, das EPO-aehnliche Wirkung hat und fuer Dopingzwecke verwendet wird, laesst den Haematokritwert deutlich langsamer als EPO ansteigen. Es muss nur noch einmal im Monat gespitzt werden. Die Blutparameter bleiben weitgehend unveraendert. Dies erschwert den Nachweis, macht ihn aber nicht unmoeglich: Athleten wie der kurz nach seinen zwei Olympiasiegen disqualifizierte Skilanglaeufer Johann Muehlegg oder Athletinnen wie die Russinnen Olga Danilova und Larissa
Lazutina wurden bei den Olympischen Winterspielen 2002 positiv getestet. Dieser Erfolg der Dopingfahnder widerspricht der pessimistischen These, dass die Kontrolleure immer meilenweit hinter den Betruegerinnen und Betruegern her hinken!
Es scheint so, dass in der Zwischenzeit schon die naechste EPO-Generation, genannt Dynepo, verwendet wird. Dieses Mittel wird nicht mehr auf der Basis von tierischen Zellen (Eierstoecke von chinesischen Hamstern), sondern von menschlichen Zellen hergestellt. Wegen seiner biochemischen Zusammensetzung aehnelt es noch mehr dem koerpereigenen EPO, es ist daher schwerer nachweisbar. Da die Unterscheidung von synthetischem EPO und koerpereigenem EPO sehr schwierig ist, behalf man sich bei der Kontrolle seit 1996 mit der Messung des Haematokritwerts. Er ist aber kein eindeutiger Beweis fuer Doping, daher wurden nur so genannte „Schutzsperren“ fuer Athleten mit ueberhoehtem Grenzwert ausgesprochen. Der Haematokritwert bezeichnet das Verhaeltnis von roten Blutkoerperchen und Blutserum. Durchschnittlich liegt dieser Wert zwischen 39 und 45. Der zunaechst vom Internationalen Radsportverband UCI festgelegte Grenzwert liegt bei 50. Dies wurde von vielen Sportlern als Moeglichkeit gesehen, sich an diesen Grenzwert heranzudopen. Beim EPO-Doping kann der Haematokritwert auf weit ueber 60 und damit in absolut lebensgefaehrliche Bereiche steigen. Wenn bei einer Kontrolle ein Wert von ueber 50 festgestellt wird, wird der Fahrer fuer 14 Tage „krankgeschrieben, aber kein Urin auf EPO analysiert!
In der Zeit zwischen 1994 und 1998 wurde EPO ungehemmt in grossen Mengen verbraucht. Obwohl das EPO-Problem in der Zwischenzeit durch neue Nachweismethoden angeblich „im Griff“ ist, wurde bei der Tour de France 2003 ein neuer Rekord in der Durchschnittsgeschwindigkeit erzielt. Die 3000 km der Tour 2003 wurden in einer Durchschnittsgeschwindigkeit
von ca. 41 Stundenkilometern absolviert, obwohl sie durch extreme Hitze gekennzeichnet war. Und beim letzten Zeitfahren von Pornic nach Nantes uebertrafen 125 Fahrer die Durchschnittsgeschwindigkeit beim Stundenweltrekord auf der Bahn (dort ohne behindernde Witterungseinfluesse). http://www.bewegung.ac.at


Roter Ginseng: Wirkweisen der Ginsenoside in der wissenschaftlichen Diskussion

Roter Ginseng hat in der chinesischen Medizin eine lange Tradition. Dort ist die Wurzel schon lange dafuer bekannt, die biologischen Prozesse im Koerper regulierend auszugleichen, leichte Nebenwirkungen sind dabei selten. Fuer diese sogenannte adaptogene Wirkung werden die fuer Ginseng spezifischen Substanzen, die Ginsenoside, verantwortlich gemacht. Von ihnen sind mittlerweile an die 30 verschiedene Wirkstoffe identifiziert. Die Forschung ueber die Wirkmechanismen der Ginsenoside ist noch nicht abgeschlossen. Zwei Wirkweisen sind jedoch bisher belegt: die Erhoehung der unspezifischen Immunabwehr und die Steigerung der physischen und psychischen Leistungsfaehigkeit.

Seit den 60er Jahren, nachdem Roter Ginseng auch in der westlichen Welt immer mehr an Bedeutung gewonnen hatte, werden seine medizinischen Eigenschaften wissenschaftlich untersucht. Der echte Ginseng kommt aus Nordostasien und stammt von der Pflanze Panax ginseng C.A. Meyer ab. Zu therapeutischen Zwecken wird die Wurzel verwendet, wobei zwischen weissem Ginseng (gebleichte und geschaelte Wurzeln) und dem Roten Ginseng (frisch geerntete Wurzeln, die ungeschaelt mit Wasserdampf behandelt werden) unterschieden wird. Fuer die wesentlichen medizinischen Effekte werden die sogenannten Ginsenoside (syn. Panaxoside) aus der Klasse der Saponine verantwortlich gemacht.

Die schonende Behandlung von Rotem Ginseng nach der Ernte, sowie die laengere Wachstumszeit von mindestens sechs Jahren, fuehren dazu, dass Roter Ginseng einen besonders hohen Wirkstoffgehalt hat. Neben den 28 verschiedenen Ginsenosiden findet man auch Mineralstoffe, aetherische OEle und Polysaccharide.


Ginsenoside staerken das Immunsystem

Jahrhunderte lang war und immer noch ist Roter Ginseng als Staerkungsmittel klassifiziert, doch die Wirkweise ist aktueller Gegenstand der Forschung. Mit dieser Klassifikation lag es nahe zu pruefen, ob Roter Ginseng das Immunsystem beeinflusst. F. Scaglione et al. (1994) ueberprueften z.B. in einer dreiarmigen Doppelblind-Studie die immunmodulierende Wirkung der Ginsenoside: Die Probanden hatten entweder standardisierte Ginsengextrakte, eine waessrige Ginsengloesung oder Placebos erhalten. Die Blutproben zeigten eine erhoehte Leukozyten-Aktivitaet, eine erhoehte Phagozytose und einen Anstieg der T3- und T4-Lymphozyten nach vier und acht Wochen Behandlung mit Ginseng im Vergleich zu Placebo. Die hoehere Immunaktivitaet war unter dem Standardextrakt deutlicher als unter waessriger Loesung.


Gesteigerte Leistungs- und Stressfaehigkeit


Die Ginsenoside scheinen aber auch ueber die Hypothalamus-Hypophysen-Achse ihre therapeutische Wirkung zu erzielen. UEber diesen Regelkreis wird der gesamte Hormon-Haushalt gesteuert. Das laesst sich z.B. anhand von Stress veranschaulichen: Bei Stress - egal ob Eu- oder Distress - werden vom Hypothalamus Corticotropin-Releasing Hormone (CRH) ausgeschuettet. Diese stimulieren die Hypophyse zur Ausschuettung von Adrenocorticotrophischen Hormonen (ACTH). Durch sie wird die Nebennierenrinde zur Ausschuettung der koerpereigenen Glukokortikoide Kortisol und Kortison angeregt, welche wiederum regulierend auf den Fett-, Kohlenhydrat- und Proteinstoffwechsel wirken. Weil diese Reaktionen zu einer schnellen Bereitstellung von Energiereserven fuehren, sind sie wichtig bei der Bewaeltigung von Stresssituationen. Deswegen werden die Glukokortikoide auch als Stresshormone bezeichnet. Zusaetzlich wird in Stresssituationen ueber den Sympathikus das Nebennierenmark zur Ausschuettung von Adrenalin (80%) und Noradrenalin (20%) aktiviert. Diese Mechanismen fuehren kurzfristig zur Leistungssteigerung. Langfristig koennen sie aber zu gesundheitsschaedigenden Begleiterscheinungen wie Leistungsabfall bis hin zum Burnout-Syndrom fuehren.
Einige der Ginsenoside wie Rb, Rc, Rd und Re koennen den Serumlevel von koerpereigenen ACTH und dadurch indirekt den von Glukokortikoiden sowohl heben als auch senken. Und damit wirkt Roter Ginseng sowohl leistungssteigernd, aber auch gleichzeitig stressabbauend, je nachdem, welche Saponine aktiviert werden. Die Eigenschaft, die Anpassungsfaehigkeit des Koerpers an innere und aeussere Stressoren zu verbessern und Ungleichgewichte zu regulieren wird als adaptogen bezeichnet. So werden in der WHO-Monographie zu Ginseng Tierversuche zitiert, die den adaptogenen Effekt von Ginsenosiden bestaetigen. Das Immunsystem wurde bei viralen Infekten oder bei chemischen Noxen gestaerkt. Licht- oder Temperatur-Stress wurde gemindert, ebenso emotionaler Stress oder die Folgen von Mangelbewegung. Die Wirkstoffe von Rotem Ginseng wirken demnach synergetisch, was die Erforschung ueber die Wirkungsweise nicht einfacher, aber umso interessanter macht. Klinische Studien bauen auf diese Ergebnisse auf.

Weitere therapeutische Effekte von Rotem Ginseng

Die Skelettmuskulatur ist ebenfalls ein Wirkort der Ginsenoside. Bei verstaerktem Koerpertraining unterstuetzen diese spezifischen Saponine die Faehigkeit der Skelettmuskulatur zur Oxidierung von freien Fettsaeuren, waehrend die Glukose fuer den zellulaeren Energiehaushalt unberuehrt und somit der Organismus laenger leistungsfaehig bleibt. Eine Doppelblindstudie (Pieralisi et al. 1991) an 50 gesunden Sportlehrern, die ueber einen Zeitraum von sechs Wochen Ginseng oder Placebo erhielten, wies eine erhoehte Sauerstoff-Aufnahme des Blutes auf. Dagegen waren die Plasmalactatwerte, die Ventilation, der Sauerstoff-Verbrauch und die Herzfrequenz signifikant niedriger nach der Ginseng-Einnahme. Die koerperliche Leistungsfaehigkeit der Probanden war demnach erhoeht. Neben weiteren Studien, die belegen, dass Ginseng bei Stress und allgemeiner Erschoepfung hilft, haben fruehere Studien an Senioren auch gezeigt: Ginseng fuehrt nicht nur zu einer physischen Leistungssteigerung, sondern ebenfalls zu einer Steigerung der psychischen Verfassung und somit zu einer positiveren Lebenseinstellung (Revers et al. 1976, Forgo et al. 1981).

Die Verabreichung eines Adaptogens fuehrt demnach zu einer erhoehten allgemeinen Abwehrbereitschaft des Organismus. Nicht nur in Asien, ebenfalls in Europa und Amerika, wird deswegen Roter Ginseng vermehrt vor allem als Prophylaktikum eingenommen, um Krankheiten zu vermeiden. Des Weiteren wird es zur Staerkung und Kraeftigung bei Muedigkeits- und Schwaechegefuehl, bei nachlassender Leistungs- und Konzentrationsfaehigkeit sowie waehrend der Rekonvaleszenz empfohlen. Dass Roter Ginseng wirkt, haben verschiedene Studien mittlerweile beweisen koennen, die Ursachen und Mechanismen der Wirkweise wird die Forschung noch weiterhin beschaeftigen. 15.06.2004 Infos fuer AErzte http://www.journalmed.de


Wenig Fluessigkeit: Kopfschmerzen und Muedigkeit die Folge

Hannover (dpa) - Kopfschmerzen und Erschoepfung koennen auch ein Zeichen dafuer sein, dass dem Koerper Fluessigkeit fehlt. Getrunken werden sollte deshalb, bevor der Durst kommt - und zwar nicht nur an heissen Tagen. Ein bis zwei Liter pro Tag sind das Minimum, erlaeutert die Techniker Krankenkasse (TK) in Hannover. Die Leistungsfaehigkeit des Koerpers verringert sich bereits ab einem Wasserverlust von zwei Prozent spuerbar. Wird dann nichts getrunken, beginnt der Koerper Wasser zu «sparen». Die Durchblutung wird reduziert, gleichzeitig steigert sich die Herzfrequenz. Bei vier Prozent Wasserverlust kommt es zu Kopfschmerzen und Muskelermuedung. Bei fuenf Prozent treten Bewusstseinseintruebungen und Kraempfe ein.
Dienstag, 22. Juni 2004


Kraeftiger Obstverzehr: Senkt Lungenkrebsrisiko

Heidelberg (dpa) - Der Verzehr von einem halben Kilo Obst am Tag kann das Risiko einer Lungenkrebserkrankung deutlich senken. Das geht aus der groessten europaeischen Studie zum Zusammenhang von Lebenswandel, Ernaehrung und Krankheiten (EPIC) hervor, fuer die seit 1992 rund 500 000 Menschen befragt wurden. Die Probanden seien je nach Hoehe ihres Obst- und Gemueseverzehrs in fuenf Gruppen eingeteilt worden, teilte das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) am Montag in Heidelberg mit. Die Teilnehmer aus der Gruppe mit dem hoechsten Obstverzehr von etwa 500 Gramm pro Tag haetten dabei ein um 40 Prozent geringeres Risiko einer Lungenkrebserkrankung gezeigt als jene mit dem geringsten Konsum. Als niedrigster Konsum galten weniger als 70 Gramm Obst pro Tag. Am staerksten habe sich der Zusammenhang zwischen Obstverzehr und Lungenkrebs bei Rauchern und bei Nordeuropaeern gezeigt, bei denen Obst aus klimatischen Gruenden weniger verbreitet ist. Mit steigendem Gemueseverzehr sank das Lungenkrebsrisiko nicht bei allen Probanden, jedoch bei Rauchern. Nach Angaben des DKFZ hatte ein europaeisches Wissenschaftlerteam um Prof. Anthony B. Miller bei der Gewichtung der Befragungsergebnisse besonderen Wert auf die Beruecksichtigung des Rauchverhaltens gelegt, um Verzerrungen vermeiden. Von den insgesamt 500 000 Probanden erkrankten laut DKFZ 1074 an Lungenkrebs, 860 von ihnen wurden fuer die Studie beruecksichtigt. Bisher sei nicht bekannt, welche Naehrstoffe in Obst und Gemuese fuer den Schutzeffekt verantwortlich seien, teilte das DKFZ mit. «Wir vermuten, dass insbesondere die Kombination verschiedener Inhaltsstoffe, wie Antioxidantien einschliesslich der Vitamine C und E oder sekundaere Pflanzenstoffe eine Rolle spielen», sagte Jakob Linseisen vom DKFZ. Die Daten unterstrichen die Empfehlung, moeglichst viel frisches Obst zu essen. Raucher sollten sich jedoch nicht in falscher Sicherheit wiegen. «Die Wirkung des Obstverzehrs ist klein im Vergleich dazu, was man bewirkt, wenn man mit dem Rauchen aufhoert», so das DKFZ.22. Juni 2004


Tim Montgomery im Fadenkreuz der Dopingfahnder
22. Juni 2004
Tim Montgomery steht erneut unter Dopingverdacht. So glaubt die US-Anti-Dopingagentur, dass der 100m Weltrekordler einen Dopingcocktail mit fuenf verbotenen Substanzen eingenommen hat. Das berichtet die L.A. Times.


AErzte fuer den Ironman gesucht
NEU-ISENBURG (Smi). Fuer den Opel Ironman Germany, dem nach dem legendaeren Ironman auf Hawaii bestbesetzten Triathlon der Welt, werden noch AErzte als freiwillige Helfer gesucht.
Die Veranstaltung, zu der etwa 2000 Athleten aus ueber 40 Nationen gemeldet sind, findet am 11. Juli in Frankfurt am Main statt.
Im vergangenen Jahr waren bei dem schweisstreibenden Wettbewerb (3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren, 42,2 Kilometer Laufen) 65 AErzte und 380 DRK-Sanitaeter im Einsatz, die von 20 Krankenschwestern, Pflegern und Arzthelferinnen unterstuetzt wurden.
Anfragen richten Sie bitte an Dr. Klaus Poettgen, Tel. 0 61 51-29 22 53, E-Mail: poettgen@opel-ironman.de .
AErzte Zeitung, 16.06.2004

mit Sportmedizinseminar und A/B-Trainerseminar: http://www.sportchef.de/IM-Germany-medizin.htm


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Quelle Challenge Roth

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September 2003

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